Behind the Scenes –
Die Entstehung von
„Die Meinung geklaut“
Dein Blick hinter die Kulissen des Buches.
Erfahre, wie das Buch „Die Meinung geklaut“ entstanden ist – von den Interviews in Weißwasser bis hin zur einzigartigen Podcast-Tour im mobilen Studio. Tauche hinter die Kulissen und erlebe, wie die Geschichten aus Weißwasser, mitten in der Lausitz, erzählt wurden.
🚀 Und falls Du das Buch noch nicht hast, aber unbedingt auch in Deinen Händen halten möchtest:

Das Projekt: Meinungen aus der Lausitz
Das Interviewprojekt zu „Die Meinung geklaut“ entstand aus dem Wunsch von Julian und Clemens, der Lausitz und ihren Menschen mehr Gehör zu verschaffen. Sie arbeiten an ihrer Vision, dem Osten der Republik eine Stimme zu geben, schon länger mit einem eigenen Podcast.
2024 haben sie sich entschieden, das Projekt zu starten
– in Weißwasser, mitten in der Lausitz:
„Weißwasser hat sich aufgrund von einer Kooperation angeboten. Aber der Ort ist natürlich in vielerlei Hinsicht exemplarisch.“
Schnell hatten sie verschiedene Förderer im Boot und konnten loslegen.
Wer hat den Weg für dieses Projekt geebnet?
Initiiert wurde das Interviewprojekt von den beiden Autoren.
Träger des Projektes ist das gemeinnützige Unternehmen Soziales Netzwerk Lausitz gGmbH.
Finanziert wurde das Interviewprojekt vom Bundesprogramm „Demokratie leben!“.



Ende 2024 haben Julian und Clemens dann die Entscheidung getroffen, die Meinungen der Menschen aus dem Projekt in Form eines Buches in die Welt zu tragen.
Meinungen aus dem Buch
Die Interviewpartner aus Weißwasser haben gesprochen. Einige Aussagen haben uns im Pataka Verlag zum Nachdenken angeregt. 👇

Frage: „Wohin siehst du uns, siehst du dich steuern? Mit welchem Gefühl blickst du auf die Zukunft?“
Maik: „Also mein Wunsch wäre erstmal – also ich fang erstmal ein bisschen weiter an – wäre, dass der Krieg in Europa aufhört. Und dass auch wieder mehr auf die Menschen gehört wird. Also das heißt, damit meine ich nicht ein: „ja, ja“ und die machen es trotzdem nicht. Also wenn die Menschen sagen, wir möchten die Flüchtlingspolitik, dass sie anders gehandhabt werden sollte, dann kann man sich nicht da hinstellen und sagen: „Nee, Kraft meiner Wassersuppe. Nee, wir nehmen die erstmal auf.“ Ich meine das jetzt so das Thema.“
Frage: „Und so ganz allgemein gesprochen, mit welchem Gefühl blickst du vielleicht für das ganze Land oder die gesamte Gesellschaft in die Zukunft?“
Maik: „Also ne gute Politik muss sich mehr auf die Menschen einlassen – also wenn Sie das tun. Weil es wird nicht leichter werden in der Welt und auch ökonomisch und klimamäßig wird es ja nicht einfacher werden. Und ja, ich hoffe, dass man selber auch nicht so vergessen wird als Bürger, weil ohne die Bürger gibt es kein Land.“
Frage: „Wohin siehst du uns, siehst du dich jetzt steuern, in der Zukunft? Also, was denkst du, wie werden die nächsten paar Wochen natürlich jetzt auch in Bezug auf die Wahl?“
Lucia: „Also bei mir ist da auch sehr viel, lustigerweise auch eben Unsicherheit und Angst da, denn ich fühle mich nicht von der AFD vertreten, aber viele andere schon. Wenn man sich die Argumente anguckt, kann man verstehen warum. Aber das macht mir persönlich Angst, weil sie in dieser Situation das sehr gut auskosten können. Man kann davon halten, was man will. Die Sache ist aber, dass jetzt gerade ja so viel Unsicherheit auch in der großen Politik herrscht und ich und niemand kann gar nicht richtig sagen, in welche Richtung sich das entwickelt.“
Frage: „Was muss die Welt noch von dir hören? Was ist eine Botschaft, die du in die Welt tragen möchtest? Sei es eine kurzfristige Botschaft oder eine langfristige Botschaft, vielleicht so eine kleine Botschaft für die Region hier.“
Lucia: „Also ich finde, man sollte nicht den Kopf hängen lassen und dass es hier sehr viele schöne Dinge gibt und sehr viele wichtige Dinge, die es zu behalten gilt, die es zu bereichern gilt, weil sonst gehen die kaputt. Und dass wir uns nicht von dieser Unsicherheit kaputt machen lassen sollten. Weil das merke ich so im Umfeld, dass man sich auch leicht von diesen polarisierenden und rechtsradikalen Äußerungen catchen lässt und vielleicht doch das ein oder andere Mal hinterfragt und für sich schaut: „Was ist mir wichtig?“ Und eben die kleinste Art der Beteiligung ist wählen gehen. Das wäre so meine Auffassung, von dem, was man im kleinen Kreis machen kann.“

Die Podcast-Tour durch Weißwasser
Im Herbst/Winter 2024 tourten Julian und Clemens mit ihrem Podcast-Bus durch Weißwasser. Sie haben ihr Podcast-Studio kurzerhand in einen Bus gebaut:
„Wir haben uns ein paar Mal unterhalten. Clemens hat die Fragen entworfen, Julian war damit sehr einverstanden und dann ging es schon los. Dass wir den Bus mal als Studio benutzen wollen, war schon länger der Plan und Clemens hat das voran getrieben.“


Der Podcast „Nach meiner Kenntnis ist das sofort“
Neue Länder, alte Bräuche – Julian Nejkow und Clemens Kießling sind Politologen und mäandern gedanklich durch den Osten der BRD. Selbst in Thüringen und Sachsen aufgewachsen, bewegen sich ihre Sichtweisen zwischen Anekdoten, Erlebnissen und halbscharfen Analysen – zum Lachen, zum Weinen, zum Bier und um sich in den Osten zu verlieben…
Die Autoren von „Die Meinung geklaut“


Die Politikwissenschaftler Nejkow und Kießling fanden 2021 im Podcast „ Nach meiner Kenntnis sofort“ zusammen.
Zunächst war es Kießling, der Nejkow von der Wichtigkeit und Aktualität des Thema „Ostdeutschland“ überzeugt hatte. Am Anfang am Küchentisch, später im Osten der Republik unterwegs, um Stimmen aus der Politik und Gesellschaft einzufangen.
Nun Weißwasser und ein Auftrag: Stimmen einzufangen, die was zu sagen haben, aber meist in der Debatte ungehört bleiben.
„Die Meinung geklaut“ redet mit neun Menschen ganz verschiedener Couleur und gibt ihren Stimmen Gehör. Das Buch bewegt, auch die Autoren.
Ein Beitrag zur Meinungsfreiheit und Vielfalt, die aktuell ins Rutschen gerät.
JULIAN NEJKOW:
* geboren 2.4.1988 in Friedrichsroda
* Bachelorstudium der Politikwissenschaft und Rechtswissenschaft an der FSU Jena
* Masterstudium „Politik und Verfassung“
* selbstständiger Redenschreiber, Moderator und Konzepter, Buchautor
* Leiter Hochschulprojekt zur Demokratieskepsis
CLEMENS KIEßLING:
* geboren 13.4.1990 in Freiberg
* Bachelorstudium der Politikwissenschaft an der TU Dresden
* Projektmanager Apps, Webseiten und Shopsysteme, Quartiermanager, selbständiger Projektmanager für gesellschaftliche und politische Projekte
Behind the Scenes
Ein Blick hinter die Kulissen, wie dieses Buch entstand.
Menschen zu bewegen, ihre Meinungen öffentlich zu sagen, ist in unserer aktuellen Zeit nicht leicht. So haben das die Autoren gemacht.


Der Weg zu den Meinungen
Eine Vision: Meinungen aus Weißwasser, die in der politischen Debatte ungehört sind, sichtbar zu machen.
Julian und Clemens haben sich auf den Weg nach Weißwasser gemacht, um Menschen zu bewegen, ihre ungehörten Meinungen zu sagen.
Dafür haben sie die Teilnehmenden in ihr mobiles Podcast-Studio eingeladen, mit dem sie vor Ort waren.
Wie war das für die Autoren, Menschen für das Projekt zu begeistern?
„Das war tatsächlich mehr als schwierig. Wir danken hier Patrick von der Hafenstube für seine Unterstützung sehr. Es ist heutzutage mehr als schwierig, Menschen für so ein Projekt zu gewinnen aber letztlich ist es geglückt – dafür sind wir sehr dankbar.“
„Die Meinung geklaut“ Verschenken
- Du verschenkst nicht nur ein Buch,
sondern unterstützt Demokratie. - Du gibst ungehörten Stimmen
im Strukturwandel in der Lausitz
weiteres Gehör. - Du schaffst Zusammenhalt, denn
auch andere Menschen werden sich
von den Meinungen aus diesem Buch
abgeholt und gehört fühlen.

